Ankunft-Arrival-Arrivée

Da bin ich nun.

Angekommen in Brüssel…

Nachdem wir gestern noch eine sehr, sehr leckere Heckersmahlzeit genommen und einen schönen letzten Abend verbracht haben, sind wir mit der Sonne aufgestanden.

Um 6.36 Uhr ging es dann mit schwerstem Gepäck los. Marten hat mich zum Glück zum Bahnhof gebracht. Nicht nur wegen des Gepäcks, sondern auch damit ich nicht alleine bin. Sonst wäre ich sehr, sehr traurig gewesen.

Der liebe, liebe Marten, der mich sogar bis in den Zug gebracht hat.
Der liebe, liebe Marten, der mich sogar bis in den Zug gebracht hat.

 

Aber ja… erste Klasse. Ich muss sagen, es lohnt sich. Die Sitze sind toll. Man hat Service und Internet, wenn nicht gerade der Boardcomputer abgestürzt ist, wie in de ICE nach Bruxxels Midi.

Vielen Dank an dieser Stelle an meine Eltern, die ihre „Drohung“ wahr machten 🙂 Sie haben sich auf den Bahnsteig in Herford gestellt und dem vorbeifahrenden Zug gewunken.

Brüssel

13.36 Uhr, ohne Verspätung war ich dann da. Die Metro zu finden war nicht so ganz einfach. Noch viel schwieriger gestaltete sich aber der Kauf eines Tickets… Ich wollte gleich ein Monatsticket kaufen. Am Automaten gab es keine Monatstickets. Am Schalter, an dem eine lange Schlange anstand, die dann auch zwischendurch diesen wechseln musste, wurde mir dann mitgeteilt, der entsprechende Schalter habe heute zu.

Nun gut, mit einem Einmalticket ausgestattet ging es also in die Metro.

Metrofahren, muss ich gestehen, ist doch ein sehr gewöhnungsbedürftiges Ereignis…. Wenn die Metro bremst, dann bremst sie eben. Wer da nicht so sicher auf den Beinen ist, der fällt eben. Genauso ist dies beim Anfahren.

Von der Metro ging es dann in die Tram. TRAM 94 nach Musée du tram. Dummerweise gab es bei diesem Umstieg keinen Fahrstuhl… Bepackt wie ein Weihnachtsbaum startete ich den Versuch die Treppe zu erklimmen. Gott sei Dank erbarmte sich meiner eine Frau, die mir etwas abnahm.

Solbos. Die Station an der ich aussteigen musste. Von da aus waren es glücklicherweise nur noch ein paar Minuten leicht bergab.

Das Haus in dem ich wohne ist, man kann es eigentlich gar nicht anderes sagen…“mini“. Super schön, super schmal und super alt. Eben so ein kleines verwunschenes Häuschen in Mitten von Blumen. Leider habe ich noch kein Foto davon gemacht….

Mein Zimmer ist unter dem Dach. Groß und schön. Daneben ist ein Bad mit Dusche und WC, dass man aber nur für kleine Geschäfte nutzen darf. Das Wasser wird hochgepumpt und die Rohre sind alt. Deshalb gibt es bei zu viel Klopapier Verstopfungen. Aber es gibt zum Glück noch ein anderes Klo.

Dann ist da ein Kühlschrank, eine Mikrowelle, ein Wasserkocher, eine Kaffeemaschine und Geschirr.

Die richtige Küche ist ganz unten. Dort können wir kochen. Wir, dass sind übrigens Lucille und Brigitte. Die beiden bewohnen die anderen Zimmer in dem Haus, zusammen mit unserer Vermieterin. Die ist auch sehr nett. Sie macht unsere Wäsche einmal die Woche und das Geschirr.

Schließlich war ich gerade das erste Mal einkaufen. Bei carrefour. Was für ein Erlebnis. Es gibt viele frische Sachen, die schon zurecht geschnitten sind. Oder auch frische Pizza… und so was…

Pizzaangebot im carrefour. Da bekomme selbst ich Verganer Appetit :)
Pizzaangebot im carrefour. Da bekomme selbst ich Verganer Appetit 🙂

Leider lebt es sich als Veganer aber doch nicht ganz so einfach. In vielen alltäglichen Produkten befindet sich Butter oder Sahne…. Oder eben Fleisch… Andererseits hat man eine riesen Auswahl an verschiedenen Milchersatz- und Getreideersatzprodukten. Neben Hafer-, Mandel- und Haselmilch, die man ja von uns so kennt, gibt es unteranderem auch Quinoa- oder Amarantmilch. Hmmm…vielleicht probiere ich die mal….

Jetzt sitze ich hier, telefoniere mit Marten…und vielleicht gehe ich noch mit den Mädels hier weg…. mal sehen…

 

 

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