Antwerpen

Samstag waren wir in Antwerpen.

Mal wieder sind wir wirklich früh losgefahren (früh in für Brüsseler Verhältnisse ist so ca. 9.00 am Wochenende)…

Der Antwerpener Bahnhof, bzw. das Gleis auf welchem man nach ca. 1 Stunde Fahrt einfährt, ist sehr unscheinbar und gleicht jedem unterirdischen Bahnhof. Fährt man jedoch die Rolltreppe hoch, so wird man relativ schnell einer alten Häuserfassade gewahr. Der alte Bahnhof von Antwerpen.

Dieser alte Bahnhof ist noch ursprünglich erhalten. Er ist riesig groß und pompös, wie auf den Bildern  zuerkennen ist. Einige Häuser in Antwerpen sind in einer ähnlichen Bauart.

Neben dem Bahnhof findet sich direkt, was ich bis vor wenigen Tagen auch noch nicht wusste, die Diamantenbörse. Antwerpen hat eine der größten dieser Börsen. Deshalb gibt es in der Nähe des Bahnhofs auch entsprechend viele Schmuckgeschäfte mit Diamanten.

Vom Bahnhof aus gelangt man relativ einfach ins historische Zentrum. Man folgt einfach den Massen ;). Diese pilgert vom Bahnhof aus die Haupteinkaufsstraße, Meir, hinunter. An dieser finden sich im wesentlichen alle Ketten und großen Marken, die man so kennt. In Richtung historischem Zentrum verläuft es sich dann etwas. In den kleinen Gassen kann man wirklich supersüße tolle Lädchen finden.

Wir sind also die besagte Straße hinunter. Natürlich haben wir uns auch den einen oder anderen Laden angeschaut….irgendwann hat uns allerdings der Hunger übermannt. Leider war das koshere wie vegane Restaurant, welches ich heraus gesucht hatte, welch Wunder, am Samstag geschlossen…. deshalb waren wir kurzer Hand im Lombardia, welches ich ebenfalls vorher angeschaut hatte, eingekehrt. Dieses war ein buntes kleines Restaurant, in dem man veganes, glutenfreies, selbstgemachtes und biologisches Essen bekommen konnte. Der Inhaber, der uns die flämische Karte übersetzte, erzählte uns, dass er aus Italien stamme und dass er alles selber mache. Er gab uns sogar einen Tipp für Brüssel 🙂

Wir haben uns dann für ein Falafelsandwich mit Avocado (da war sicher eine ganze Avocado drauf) entschieden, dazu gab es einen Matcha-Apfel-Tee der meeeega lecker war (ein bisschen wie Hubba-Bubba).

Nach diesem reichlichen Mal schlenderten wir weiter…und entdeckten einen Supermarkt, in dem alles wesentlich günstiger war als bei uns in Brüssel. Das brachte uns auf die Idee am Ende des Tages schnell noch mal einzukaufen.

Die Innenstadt hielt zu vor noch einige süße Lädchen und wunderschöne Gebäude für uns bereit.

Das Einkaufen war dann doch eher die Hölle, weil viele scheinbar die gleiche Entdeckung gemacht hatten….Tja, die Schlangen waren lang…trotzdem haben wir durchgehalten (es hat sich auch voll gelohnt, der Mandeljoghurt ist unglaublich lecker). Leider gab es dann ein Problem mit meiner EC-Karte und mit der belgischen Form von Kommunikation (mal wieder irgendwie)…. die ging nicht. Die Verkäuferin hatte mich daraufhin an eine andere Kasse geschickt. Dummerweise hatte sie mir nicht dazu gesagt, dass ich dort dann bar bezahlen sollte. Sie hatte vielmehr so getan, als könne ich dort dann bezahlen. Tja….dann stand ich da ohne Bargeld…. glücklicherweise hatte ich Yvonne, die noch welches hatte….

Schwer bepackt ging es dann zu Bahnhof….

Abends, wieder in Brüssel, haben wir dann noch den Eurovision Songcontest zusammen geschaut. Das habe ich ja schon ewig nicht mehr gemacht. Aber es war gut 🙂

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