Gemischtes Gent

Gent. Aus dieser Stadt komme ich mit gemischten Gefühlen zurück.

Eigentlich wollte ich da mit Yvonne hin. Dann hat aber eine meiner Mitbewohnerinnen am Mittwoch gefragt, ob ich nicht mit wolle, sie und die andere Mitbewohnerin würden fahren.

Das hat meine Vermieterin mitbekommen und gemeint, ich solle unbedingt mitfahren. Sie ist, nur nebenbei bemerkt, seeeehr aufmerksam. Sie hat also ihren Rechner, es war schon kurz vor Mitternacht, angeworfen, ihre Kreditkarte gezückt und Tickets für uns gekauft. Das Geld sollten wir ihr irgendwann geben…voll lieb. Sie hat uns auch so eine Liste gemacht, von dem, was wir alles so besuchen können und sollten.

Wir sind dann um acht los (Lucille, eine meiner Mitbewohnerinnen war etwas spät dran…aber wir haben trotzdem alles geschafft).

Die Fahrt nach Gent kostet eigentlich nur am Wochenende 10 €. Da aber Himmelfahrt war, gab es das Angebot ausnahmsweise auch für das ganze verlängerte Wochenende. Man kann dann mit dem IC durch das ganze Land fahren. Das ist voll die tolle Idee, finde ich (und sollte die Bahn auch mal überlegen). Gent an sich ist mit dem IC nur so 20 min entfernt. Vom Bahnhof muss man noch ein Stückchen laufen um in den Stadtkern zu gelangen. Dieser ist nicht so groß. Wenn die Geschäfte, so wie am Donnerstag, geschlossen haben, dann kann man in eineinhalb Stunden alles gesehen haben.

Zunächst machten wir, auf dem Weg in die Innenstadt in einem süßen kleinen Caffee, naja, eher Waschsalon (Wasbar ist der Name), halt. Dort gab es echt leckere Sachen, wie frische selbstgemachte Croissants und Brötchen. Da ich schon gefrühstückt hatte, genehmigte ich mir einen Latte mit Sojamilch und Mandeln.

Danach gings weiter in die Stadt. Gent ist eine im mittelalterlichen beziehungsweise frühzeitlichem Baustil erbaute Stadt, die noch sehr gut erhalten ist. Da gab es sehr viele schöne Ecken, die auch zum Fotographieren einluden. Leider waren meine Mitbewohnerinnen nicht so „fotographiebegeistert“….und nahmen darauf auch nicht so ganz Rücksicht, so dass ich nicht wirklich die Möglichkeit hatte, all die schönen kleinen Ecken zu erkunden… was ich wirklich sehr, sehr schade fand.

Mit dem Essen war es dann auch etwas schwierig. Obwohl Gent als die vegetarische/ vegane Hauptstadt Belgiens bekannt ist, fanden wir in der Innenstadt nicht wirklich was Veganes…. wobei das ja nur für mich galt. Auf dem Foodtruckdestival, dass gerade stattfand, wollten wir uns nichts holen, weil man dafür Marken brauchte. Diese mussten zuvor gekauft werden und anstehende Schlange dazu war sehr lang.

An den freien Ständen gab es nur Getränke, beziehungsweise auch Kokosnüsse. Davon kaufte sich Birgit eine.

 

Naja…wir sind dann in ein Suppenrestaurant gegangen (was nicht so ganz Birgits Wünschen entsprach, aber ok für sie war).

Nachdem wir uns noch ein wenig umgeschaut hatten, war dann auch schon alles angeschaut. Deshalb haben wir uns auf den Rückweg gemacht. das war aber auch keine ganz verkehrte Idee, denn es begann, kaum waren wir in Brüssel, zu regnen….

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