Antwerpen, die Zweite – Das Riesenbaby ist los

Ja…. wir waren mal wieder in Antwerpen.

Yvonne hatte einen Kaufkraftausgleich bekommen und wollte shoppen. Ich hatte aber auch irgendwie Lust auf Antwerpen, insbesondere, weil das Wetter nicht so schön sein sollte.

Der verheißungsvolle Tag wurde gleich zu Beginn etwas vertrübt. Ich hatte meine Mütze, die nun wirklich irgendwie meine Lieblingsmütze ist – ja, wer mich kennt, der weiß, dass ich sie sehr häufig trage – im Zug liegen lassen. Und als ich es bemerkte war dieser längst über alle Berge…

Ich hätte echt heulen können… aber nun gut, ändern konnte ich es eben auch nicht.

In der Stadt ließen wir uns wirklich Zeit. Dies mal waren wir nicht im Lombardia essen, sondern probierten eine Falafel-Bar mit Namen Falafeltof. Ich muss sagen, ich wirklich seeehr begeistert von dem recht günstigen, aber wirklich guten Essen gewesen. Ich hatte, wie auf dem Bild noch zu erkennen ist eine Falafelbox, bestehend aus vier Falafeln, ein wenig Hummus und Salat, den man sich selbst auf den Teller tun konnte. Es gab wirklich sehr viel Auswahl, naja, eher Variationen, was das anging. Dazu gab es ein Getränk. Die Saucen befanden sich auf den Tischen. Alles war glutenfrei und es gab vegane Optionen.

Ja...das wirklich tolle Mittagessen :)
Ja…das wirklich tolle Mittagessen 🙂

Nach unserem wirklich gehaltreichen Mittagessen haben wir weiter geshoppt. Dabei haben wir das Riesenbaby entdeckt. Es handelt sich dabei um eine Marionette, die an einem Gestell angebracht ist. Die Puppe wird mit Menschenkraft vorangetrieben. Von diesen Puppen gibt es verschiedene Ausführungen. Anlässlich der Fête de la Musique werden sie immer in verschiedenen Städten vorgeführt.

Zunächst schlief das Baby. Da wir keine Lust hatten dort zu warten. Insbesondere weil drum herum viele Menschen standen, sind wir zunächst weiter gegangen. Da Antwerpen doch sehr klein ist, kreuzten wir den Weg des Riesenbabies allerdings noch einmal. Es spazierte nämlich durch Antwerpen am Wasser entlang. Zufällig standen wir an der rechten Stelle, als das Baby um die Ecke bog, verfolgt von vielen Menschen. Ich muss sagen, dass es wirklich schon sehr beeindruckend war. Es war wesentlich größer als ich dachte und irgendwie auch ein bisschen gruselig.

Auf dem Rückweg, nachdem wir einen Abstecher zu Albert Hejn, einem tollen Supermarkt in Antwerpen, gemacht hatten, stellten wir fest, dass wirklich fast alle Geschäft um 18 Uhr ihre Pforten schlossen. Das enttäuschte uns ein wenig, da wir uns irgendwie erhofft hatten nach hinten heraus noch mehr Zeit zu haben.

Gott sei Dank konnte ich kurz vor knapp noch einen Mützenersatz erstehen. Ich kaufte mir ein Bohotuch.  Das ist eine Art Loopschal, den man in verschiedenen Vairanten tragen kann. Unter anderem eben auch als Mütze.

 

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