Hoher Besuch im Zentrum der Macht

Hoher Besuch. Ja, den hatten wir zwar in der Landesvertretung. Der Minister war am Freitag da. Aber nein, den meine ich damit nicht….

Meine Eltern habe mich nĂ€mlich besucht 🙂

Sie kamen am Donnerstagnachmittag und blieben bis Samstagabend. Ich habe sie am Gare du Nord abgeholt, wo sie mit dem Bus ankamen. Ich habe mich echt mit dem Fahrrad durch das tĂ€gliche Verkehrschaos des Feierabendverkehrs dorthin getraut…. es war echt Ă€tzend. Aber ich kam an. Wenn auch mit etwas VerspĂ€tung.

Bei mir angekommen, haben wir erst mal die Sachen abgeladen und sind einkaufen gegangen. Dabei haben wir entdeckt, dass freitags ein kleiner Markt bei mir in der NĂ€he ist. Dort hat sich Mama erst einmal mit Erdbeeren eingedeckt.

Nach dem Einkauf haben wir uns erst einmal gestĂ€rkt und auf mein bestandenes schriftliches Examen angestoßen 🙂

Anstoßen auf unsere Zusammenkuft und meine schriftlichen Ergebnisse
Anstoßen auf unsere Zusammenkunft und meine schriftlichen Ergebnisse

Danach haben wir noch eine kleine Runde gedreht, wobei wir uns zwischenzeitlich in einem Biergarten niederließen. Dort haben Mama und Papa ihr erstes belgisches Bier genossen.

Mamas und Papas erstes belgisches Bier
Mamas und Papas erstes belgisches Bier

Am nĂ€chsten morgen haben Mama und ich bei Shanti noch etwas zum frĂŒhstĂŒcken besorgt. Nach diesem ging es bei sommerlichsten Temperaturen (ja, es waren mehr als 30 Grad und das kam hier echt noch nie vor dieses Jahr) ins Europaviertel.

Im Parlamentarium, welches sich beim EuropĂ€ischen Parlament befindet, haben wir uns die Entwicklung der EU und speziell die des Parlaments angeschaut. Das ist dort wirklich gut gemacht. Alles ist sehr interaktiv gestaltet, so dass man viel Spaß haben kann.

Nach einem kurzen Abstecher zum Place Schuman, an dem sich die Kommission, der EuropĂ€ische Rat und andere große GebĂ€ude befinden, ging es zum Jourdain. Auf diesem Platz befindet sich eine Pommesbude, die die besten Pommes in BrĂŒssel haben soll. Die Portionen waren echt riesig…..

Gut gestĂ€rkt traten wir den Weg in die historische Innenstadt an….und bemerkten, wie sich dunkle Wolken vor die Sonne schoben….

Zwar konnten wir noch vom Place Royale zur Börse laufen und einiges auf dem Weg bestaunen… dann jedoch kam der Wind….und kurz darauf der Regen…und was fĂŒr ein Regen…

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Mit dem Bus kamen wir erstmal zurĂŒck zum Friedhof, wo wir morgens gestartet waren. Allerdings hatten wir den Plan gehabt Essen zu gehen…Nun standen wir da und es goß….so, dass man nirgendwo hingehen konnte, ohne durch und durch nass zu werden…. 🙁 Aber wir hatte GlĂŒck, es besserte sich nach einer Weile. Wir konnten deshalb halbwegs trocken zu unserem Restaurant.

Dort genossen wir ein wirklich schmackhaftes Viergang-MenĂŒ, bestehend aus einer Suppe, einer Vorspeise, einer Hauptspeise und einem Nachtisch. Jedes Gericht konnte aus einer Auswahl von Gerichten gewĂ€hlt werden. Das Essen, nein wirklich jedes Gericht war ĂŒberaus schmackhaft. Da das Essen sehr leicht war, fehlte uns der ĂŒbliche Spaziergang nach dem Essen, der im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen war, nicht.

Am nĂ€chsten Morgen schien glĂŒcklicherweise wieder die Sonne. Nach dem FrĂŒhstĂŒck, dass wir diesmal vom BĂ€cker holten – fĂŒr Mama und Papa gabs belgischen Kuchen –

Tarte de riz fĂŒr Mama und Papa zum FrĂŒhstĂŒck
Tarte de riz fĂŒr Mama und Papa zum FrĂŒhstĂŒck

ging es wieder in die Innenstadt. Diese erkundeten wird diesmal etwas genauer. Auch die ein oder andere Kirche konnten wir besichtigen. Ebenso wie das berĂŒhmte MĂ€nneke Pis.

Auch eine weitere beligische SpezialitĂ€t konnten Mama und Papa testen Gauffre (belgische Waffeln). Diese werden mit Honig karamelisiert und sind deshalb viel sĂŒĂŸer als die bei uns bekannten Waffeln. Schmecken aber den meisten, den Schlangen nach zu urteilen, sehr gut.

und noch eine belgische SpezialitÀt
und noch eine belgische SpezialitÀt

Tja….und das war es dann ja auch schon fast wieder….:(

Nach einer kleinen Ausruhpause bei mir mussten wir auch schon wieder zum Bahnhof….zum Gare du Nord, wo mich meine Eltern wieder verlassen sollten. Nach einer kleinen Suche nach dem richtigen Gleis – es gab eine Änderung – standen wir schon auf dem Bahnsteig….wenig spĂ€ter rollte der ICE ein….und die beiden entschwanden wieder 🙁 …..

Alleine, mĂŒde aber doch glĂŒcklich ĂŒber die schönen Tage, die ich mit meinen Eltern hatte, kehrte ich zurĂŒck.

Die ĂŒbrigen Bilder findet ihr dann ĂŒbrigens hier.

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